Jgd B wbl. HSV 1923 Pulsnitz - OHC Bernstadt 20 : 20 (8 : 7)

21:12:38 28.04.2015 von Jürgen Bräuniger

Zum letzten Spiel auswärts...

Zum letzten Spiel in der Saison war man zu Gast in der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz. Hier konnten wir an und für sich „nur“ noch einmal 2 letzte Punkte holen, denn nach unten war alles entschieden und nach oben musste schon ein Wunder passieren, das Zittau zu Hause gegen die bislang ohne Punkte holenden Cunewalder Mädels verlor, denn nur dann hatten wir noch eine Chance den 2. Platz zu erobern. Doch diese Chance wollten wir zumindest was unseren eigenen Anteil betrifft natürlich aufrechterhalten.

So fuhren wir gut gelaunt und eingestimmt mit dem Bus nach Pulsnitz – bestens vorbereitet hier die letzten Punkte mitzunehmen.

Doch der Start war nicht so verheißungsvoll – man verschlief förmlich die ersten Minuten des Spieles und lag mit 2:0, 3:1 zurück. Zuwenig Bewegung im Spiel, fehlende Absprache in der Deckung und im Angriff Einzelaktionen und jede Menge Fehlwürfe. Es brauchte erst ein paar klare Zurufe von der Trainerbank, ehe die Mannschaft wach wurde und ins Spiel fand. So glichen wir schnell aus und gingen auch gleich bis zum 3:6 in Führung. In der Folge gab es erneut genannte Nachlässigkeiten und vor allem jede Menge Fehlwürfe. So konnte Pulsnitz sich wieder heranarbeiten und ausgleichen. In den letzten Minuten der 1. Hälfte blieb das Spiel dann ausgeglichen und endete zur Halbzeit mit einem 8:7 für den Gastgeber.

Zur 2. Hälfte kamen wir hochmotiviert aus der Kabine um das Spiel noch für uns zu entscheiden. Dies war auch in den ersten 10 Minuten deutlich auf dem Spielfeld zu erkennen – gut herausgespielte Chancen und konsequente Umsetzung in Tore brachten uns bis auf ein 10:15 weg. Jedoch die anschließend wieder ungenutzten Tormöglichkeiten und dazukommenden Deckungsfehler nutzten die Pulsnitzer zu einer kleinen Aufholjagd und kamen wieder heran – 12:16, 16:17. Jetzt kam Nervosität hinzu – es waren die letzten Spielminuten – 16:18, 18:19 – dann fiel der Ausgleich. Doch wir konnten noch einmal in Führung gehen kurz vor dem Spielende – 19:20 – doch im Gegenangriff erfolgte sofort wieder der Ausgleichstreffer. Leider konnten wir unseren letzten Angriff nicht in ein Tor verwandeln – wie sooft heute eine wieder vergebene Torchance – bei 53 Torwürfen nur 20 Treffer zu erzielen, und bei 8 Siebenmetern nur 50 % verwandelt – das ist einfach zu wenig. So blieb es beim Unentschieden und nur einem Punktgewinn.

Ein kurzes Resümee zur abgeschlossenen Saison – der 1. Saison in der Ostsachsenliga. Unser Minimalziel – Platz 3 wurde erreicht und darauf können wir wirklich stolz sein. Zumindest vor Saisonbeginn war an mehr nicht zu denken. Aber bei abschließender Betrachtung kann man schon ein wenig traurig sein, denn es war einfach mehr drin. Schließlich haben wir Niesky und Zittau in eigener Halle geschlagen. Und die erste Saisonhälfte war einfach überragend gespielt, toll gekämpft – ich denke da einfach nur an das Superspiel zu Hause gegen Niesky. Leider ließ diese Qualität des Spieles dann nach, nicht immer konnten die Leistungsträger der Mannschaft in den Spielen diesen Jahres ihre Form und Leistungsfähigkeit abrufen bzw. zeigen. Und leider wird sich von den anderen Mitspielerinnen auch allzu oft auf diese verlassen. Hier müssen wir in der neuen Saison vermehrt daran arbeiten und dann ist auch für uns der Titel in der Ostsachsenliga möglich – das weiß ich.

Also sind wir stolz auf das was wir diese Saison erreicht haben – einen herzlichen Glückwunsch zu einem prima 3. Platz! Danke! Ein Dank geht auch an die Eltern und Fans, die immer für Unterstützung sorgten und uns auch bei den Fahrten mit dem Auto/Bus unterstützten.

Jetzt geht es noch zu den Kreisjugendspielen im Mai/Juni – welche wir natürlich bestmöglichst abschließen möchten und dann werden wir schon ein wenig in Richtung neue Saison schauen und deren Vorbereitung.

Es spielten: Kristin Herold (TW), Chiara Skiba (TW), Anne Teichgräber (5), Laura Maiwald (3), Vivian Arlt (2), Celine Bach (5), Lea Schneider, Jasmin Gläsel (2), Jennifer Bulang (3), Melanie Mende, Chantal Freudenberg

Zurück

Einen Kommentar schreiben